Jeden organizm / jeder Organismus 22.11.2017 – 26.11.2017

Honorata Martin, Łukasz Surowiec, Patrycja Pipa Piwosz, Agata Czeremuszkin Chrut, Karolina Janikowska, Maciej Rudzin / Kuratiert von Mira Skrudlik

Eröffnung: 22.11.2017 / 20:00 Uhr

weitere Öffnungszeiten: DO 23.11. 12:00-18:00Uhr / SA 25.11. + SO 26.11.2017 14:00-18:00Uhr

Die Ausstellung „Jeden organizm jeder Organismus“ stellt die Symbiose und die Assimilation, die Übergangsstufen sowie die Wandlung des Menschen und der Natur dar. Das Kunstmedium, von der Malerei, über Fotografie und Video bis zu großen Objekten, Skulpturen und Installationen lässt verschiedene Prozessformen und das Vergehen der Zeit erfassen. Die ausgewählten Werke von: Honorata Martin, Łukasz Surowiec, Patrycja Piwosz, Agata Czeremuszkin-Chrut, Karolina Janikowska, Maciej Rudzin, zeigen Verbindung und organisches Wesen, Erkenntnis- und Forschungskontext, Tarnungsmethoden und die Suche nach Übergangsformen in der Natur. Die Ausstellung ist ein Teil des Projekts zur Förderung der modernen polnischen Kunst in Deutschland. Das Vorhaben soll das Potenzial und den Individualismus der modernen polnischen Kunst zeigen.

Englisch Version

The title of the exhibition is the visual simple game of two words in two diffrent languages, which simultaneously creates universal symbol between one element and the whole. Every organism in its individuality is one part in the community of nature. Nature as one organism, subjected to inevitable changes, transformations of form. Thus, each component can transform itself into another, molds can get together, transform into each other. Transformation is the process of changes, development and improvement, but the sequence of transformation becomes transient. The human traces of the fleeting and persistent, the features, the signs of his existence, nature assimilate in his image, do not reject them as residues, giving them their own function. Being part of nature we can hide in it, connect and disappear, let ourselves grow stuck and immersed. Mimeticism gives man a sense of security, can escapes from danger, but human also uses them to become dominant like in style of the force of nature.

Exhibition One organism – every organizm relates to symbiosis and assimilation, the parts of transition and the transformations of man and nature. Medium of art, from paintings through photography and video to large objects, sculpture-installations, allows you to capture different forms of process, actionof time. The works of selected polish artists: Honoraty Martin, Patrycji Piwosz, Agaty Czeremuszkin-Chrut, Karoliny Janikowskiej, Karoliny Wojciechowskiej, are narrative junction of organicity, research contact, knowledge, methods of camouflage and searching for forms of transition in the world of nature.

The exhibition is part of the project of promoting contemporary Young Polish Art in Germany.   The  project promoting Polish artists is aimed at showing the potential and individualism of Polish contemporary art. It hosts independent exhibitions of young artists, but also participates in major exhibitions already included in the German calendar of cultural events, such as Ostrale in Dresden, which makes it more accentuating Polish presence on the international scene. The project is funded by Ministry of Culture and National Heritage. It will be accompanied by a summary catalog exhibition in 2017.

FAIL / Verfehlt 02.12.2017 – 17.12.2017

Eröffnung: 02.12.2017 / 20:00 Uhr

Laudatio: Detlef Schweiger musikalische Untermalung: Peter Georg Lott


Alexander Endrullat, Anna Kasten, Axel Gouala, Detlef Schweiger, Else Gold, Fabian Glass, Frank Herrmann, Grit Aulitzky, Judy van Luyk, Jonas Lewek, Johanna Failer, Lars Frohberg, Lucie Freynhagen, Moritz Liebig, Nicolai Leicher, Rebekah A. Wilhelm, Svenja Wichmann, Tony Franz, Theresa Tuffner, Thomas Judisch, Teresa Ellinger

Missverständnis, Täuschung, Verwirrung und Verunglimpfung sind im Kunstkontext hoch attraktiv und stellen effektive künstlerische Methoden dar. Unter dem Deckmantel der Kunst entfalten “Verfehlung” und “Scheitern” ganz eigene Qualitäten, sind beliebter Fokus künstlerischer Intention und ob beabsichtigt oder ungewollt, Fehlgriffe, Fehlinterpretationen und “Schiefgegangenes”, bilden einen nicht weg zu denkenden Anteil des künstlerischen Prozesses auf physischer wie inhaltlicher Ebene. “Verfehlungen” des Künstlers können an der letztendlichen Form einer Arbeit beteiligt sein, oder diese gar erst kreieren, sich zu unverkennbaren Stilmitteln entwickeln und lassen sich in der gesamten Kunstgeschichte, oft als unerklärlich reizvolle Aspekte, wiederfinden.

DI.14.11. 18-20 Uhr – Bürgerforum zur Stadtteilkultur in Loschwitz & Blasewitz

am 14. November 2017 laden die Beigeordnete für Kultur und Tourismus und das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden zu einem Bürgerforum ein. Alle Dresdnerinnen und Dresdner und
insbesondere die Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsamtsbereichen Loschwitz und Blasewitz sind zum

Bürgerforum zur Stadtteilkultur in Loschwitz und Blasewitz,
Dienstag, 14. November 2017, 18 Uhr,
Alte Feuerwache Loschwitz,
Fidelio-Finke-Straße 4, 01326 Dresden

herzlich willkommen, um Wissenswertes zur Stadtteilkultur zu erfahren und mit Fachleuten zu diskutieren.

Dresden ist eine Kulturstadt. Dresden ist aber mehr als Semperoper, Gemäldegalerie oder Frauenkirche. In vielen Stadtteilen gibt es eine lebendige Kultur abseits der Altstadtkulisse. So auch in den Ortsamtsbereichen Loschwitz und Blasewitz.

Was braucht es, um diese Stadtteilkultur weiterzuentwickeln? Gibt es in Loschwitz und Blasewitz noch Raum für neue Ideen? Oder ist da schon alles verplant und durchgentrifiziert? Wie geht es weiter mit dem Fernsehturm und dem Medienkulturzentrum? Bleibt Loschwitz ein liebenswertes Künstlerviertel? Und wird in Blasewitz künftig weiter gentrifiziert oder eher integriert?

Nach einem einführenden Vortrag von Frau Anne Pallas (Geschäftsführerin des Landesverbandes Soziokultur Sachsen) sind Sie gefragt. In Diskussionsrunden wollen wir Anregungen für die weitere Entwicklung kultureller Angebote und Einrichtungen in den Ortsamtsbereichen Loschwitz und Blasewitz gewinnen. Zum Ortsamt Loschwitz gehören unter anderem Weißer Hirsch, Rochwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Söbrigen, Oberpoyritz, Bühlau und Pillnitz und zum Ortsamt Blasewitz Striesen-Ost, Striesen-Süd, Striesen-West, Tolkewitz/Seidnitz-Nord, Gruna und Seidnitz/Dobritz.

Die Veranstaltung steht in Zusammenhang mit der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas 2025 und der Kulturentwicklungsplanung für den gleichen Zeitraum. Einen sehr großen Stellenwert nimmt in diesem Kontext die Beteiligung am diesbezüglichen Diskussionsprozess ein. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Mitwirkung.

30.10.-19.11.2017 Michal Bačák – Illustration & Applied

Foto Bara Prasilova

Eröffnung: Montag 30.10.2017 / 20:00 Uhr

Eröffnungsrede: Nils Hilkenbach

Gefördert durch die Stiftung Osterberg für Kunst und Kultur

Ein begeisterter Beobachter und humorvoller Erzähler – auf diese Weise könnte man die Persönlichkeit, aber auch den schöpferischen Ansatz des jungen Designers Michal Bačák (1985) wohl am prägnantesten beschreiben. Seine Arbeiten sind narrativ und geprägt von einer kreativen Faszination für den Symbolismus und der reflektierten Begeisterung für die zeitgenössische Rezeption und Adaption von historischen Formensprachen.

Michal Bačák illustriert nicht nur für zahlreiche Magazine, sondern kooperiert auch mit führenden tschechischen Designern und Designbrands. Sowohl die Gestaltung von Porzellan, wie für die Prager Designgalerie Křehký, als auch die Installation seiner Arbeiten in diversen Interiors, wie z.B. für die traditionsreiche Konditorei Myšák in Prag, verdeutlichen das weite Spektrum seiner Anwendungsbereiche.

Erst kürzlich wurde der junge Illustrator mit dem Elle Deco International Design Award und dem Grand Czech Design Award für Illustration ausgezeichnet. Die Ausstellung in der Alten Feuerwache Loschwitz zeigt sowohl Illustrationen und Zeichnungen, als auch von Michal Bačák gestaltete Produkte wie Vasen und Möbel.

www.michalbacak.com