01.12.-17.12.2017 Klischee / CLICHE

Anton Schön, Janina Stach, Tony Franz, Frank Zitzmann, Thomas Judisch, Johannes Makolies, Svenja Wichmann, Lisa Maria Baier, David Scheffler, Grit Aulitzky, Karin Dorschner, Lucie Freynhagen, Karen Kling, Jan Kromke, Axel Gouala, Thilo Droste, Manuel Frolik, Ingo Güttler, Ursula Buchart, Eric Beier, Carolin Weinert, Otto Snoek, Annette Nickel, Vladimír Turner

Eröffnung: Samstag 1.12.2018 / 20:00 Uhr

Laudatio: Detlef Schweiger

Es wird hart! Klischees, Vorurteile und Stereotypen vereinigt euch! Die Jahresendausstellung der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz freut sich 24 Künstler*Innen zu präsentieren, die das was man gern vermeidet, umschifft und dem man definitiv niemals entsprechen will, einmal richtig unter die Lupe zu nehmen. Denn so schrecklich sie sind, so aufklärerisch, entsprechend und herausfordernd können sie sein. Klischees. Sie lassen sich in allen Lebensbereichen wiederfinden und keiner und nichts wird ausgelassen, bei der Rasterfahndung des Schubladendenkens. Aber weil Ausnahmen gerade die Regel bestätigen, ist an dieser Stelle die zeitgenössische Kunst genau die Richtige und eignet sich hervorragend zur Thesenbildung! Der Künstler mit seinem übermächtigen Zeigefinger vermag humorös, oder auch ganz sachlich, Wunden und Übersehenes treffend ins Licht zu rücken, sich klassische Vorstellung zu nutzen zu machen, spielt gern mit, oder führt vor, legt aus, überträgt und entwickelt eigenmächtig Ideen von Wirklichkeit, die von haltlos bis passend, letztendlich eine Reflexion der Umstände, befördern. All das ist spannend und aus unserer Sicht ganz wichtig und wir freuen uns Ihnen im Rahmen der Ausstellung Klischee/CLICHE vom 1.12.-17.12.2018 verschiedenste Ideen und Ansätze, die sich künstlerisch mit diesem Thema auf ganz eigene Weise auseinandersetzen, präsentieren zu dürfen.

14.01.-03.02.2019 Von Scharlach zu Schnee – Suntje Sagerer

Eröffnung: 14.01.2019 / 20:00 Uhr

Seit  2008 entwickelt Suntje Sagerer fortwährend digitale Fotoserien. Die Grundlage der Arbeiten, bilden Fotografien von echten Situationen die die Künstlerin anschließend mit digitaler Bildbearbeitung stark verfremdet. Prozesshaft entwickelt die Künstlerin durch verschiedene gestalterische Anwendungen, mehrere Transformationen des Ausgangsfotos und verändert dabei auch die scheinbare Identität der Person im Bild. Die Frage nach dem Sinn und der Lebensgrundlage der abgebildeten Identitäten bilden einen grundlegenden Aspekt der künstlerischen Auseinandersetzung. Ursprünglicher Ort, Raum und Zeit werden aufgelöst und durch die visuelle Konfrontation im Hier und Jetzt neu verhandelt. Im Rahmen der Soloausstellung „Von Scharlach zu Schnee“ entwickelt die Künstlerin nun erstmalig eine raumgreifende Installation, in der Sie ihre digitalen Fotoarbeiten einbettet.

www.suntjesagerer.com