12./13. September 2020 – 1. Dresdner Kleinformatbörse

Zum ersten Mal findet am 12. und 13. September 2020 die Kleinformatbörse in der Alten Feuerwache Loschwitz statt. An diesen Tagen verwandelt sich die historische Feuerwache auf drei Etagen in einen Kunstmarkt mit 30 ausstellenden Künstler*innen. Besucher und Kunstinsteressierte erwartet ein vielfältiges Treiben mit vor allem kleinen Formaten aus Druckgrafik, Malerei, Collage und Kunsthandwerk, die zum Kauf angeboten werden. Der Eintritt ist frei, bitte tragen Sie im Haus Ihre Mund-Nasen-Bedeckung.

Kunst: Alessandra Donnarumma, Anita Rempe, Anke Kiermeier, Anna Käse, Frank Voigt, Hanif Lehmann, Irene Wieland, Jürgen Höritzsch, Katja Lang, Kerstin Krieg, Lita Poliakova, Manja Barthel, Mirjam Moritz, Oskar Staudinger, Pedro, Petra Lorenz, Renate Winkler, Rita Geißler, Thorsten Gebbert, Udo Haufe, Ursula Strozynski, Verena Kremer, Volker Lenkeit

Kunsthandwerk: Buchbinderei Ludwig Nowak, Filzblüte Evelyn Schulze, Holzwerkstatt Robby Winkler, Keramik Jana Heistermann, Keramik Konstanze Kollar, maaRon Ledertaschen Mandy Kaiser, Txiki Emailleschmuck Babette Slezak & Ralph Martin

Für das leibliche Wohl sorgen Hefeklöße & CafeBar Stefan Nitzsche und die Rosterei Eventcatering.

Samstag Livemusik 19–21 Uhr mit dem Trio O.M.A.

 

 

15.08.–05.09.2020 // SILKE HÖPPNER – UMGEBUNG

SILKE HÖPPNER – UMGEBUNG
Pastell & Zeichnung
15.08. – 05.09.2020

Ausstellungseröffnung: FR. 14.08.2020, 20 Uhr
es spricht: Dr. Teresa Ende / Kunsthistorikerin

Silke Höppner, Pompeji, 2017, Kohlezeichnung

Die Feuerwache zeigt zuletzt entstandene Pastell- u. Kohlezeichnungen der Dresdner Künstlerin Silke Höppner. Charakteristisch für ihre Helldunkel-Modellierungen ist vor allem die Auflösung des Linearen.

Die Motive haben nichts Auffälliges: schlichte Wiesen, Baumreihen, menschenleere Ufer- und Hafenansichten, grasende Pferde, Dächer und Baumwipfel – sie sind beinahe zu abstrakten Stukturen verflüchtigt. Dabei stellt sich immer wieder die Suggestion ruhig-nächtlicher Landschaft ein. Nicht greifbare Gegenstände werden wiedergegeben, sondern Formen gezeigt, als wären sie in Auflösung oder erst im Entstehen begriffen.

Sommergäste

Adelheid Fuss und Petra Schwenzfeier „Das blaue Wunder“

Adelheid Fuss, o. T., 2020, Cyanotypie

Präsentation der Arbeitsergebnisse: Freitag 7. August, 20 Uhr in der Galerie

Vom 3. bis zum 7. August bietet die Alte Feuerwache Loschwitz in diesem Jahr erstmalig seinen Sommergästen die Möglichkeit eines einwöchigen Arbeitsaufenthaltes in der Galerie des Kunst- und Kulturvereins. Unter dem Titel „Das blaue Wunder” wird die Drucktechnik der Cyanotypie zum Ausgangspunkt für das künstlerische Experiment der beiden Künstlerinnen Adelheid Fuss (Potsdam) und Petra Schwenzfeier (Bremen) in der Alten Feuerwache Loschwitz sein.

26.06.–25.07.2020 // multiple choice – SALOON Dresden

Performativer Aufbau der Ausstellung: 26.–29.06.2020
Hier geht es zur Galerie mit dem jeweils aktuellen Stand des Aufbaus.

Ausstellungseröffnung: 03.07.2020, 20 Uhr
Einführende Worte: Maren Marzilger, U. Susanne Buchart

Finissage: 25.07.2020, 11–13 Uhr

Was passiert, wenn sich eine Ausstellung sozusagen selbst kuratiert – ohne einheitliches Korrektiv? Was macht es mit dem Ich, wenn es dem Wir ausgesetzt ist, wie fatal oder auch ungeahnt positiv kann eine Hängung sein, wenn die einzelnen Werke nicht von Grund an aufeinander abgestimmt sind?

In der Ausstellung sind die Künstlerinnen des SALOON Dresden aufgefordert, ohne gemeinsame Absprache und ohne kuratorische Vorgaben, nacheinander den Raum in Ergänzung zu bereits Installiertem zu bespielen. Ob ein vorausgewähltes Werk, eine Werkgruppe oder die installative Reaktion vor Ort: Per Losverfahren kommt alle zwei Stunden eine neue künstlerische Position hinzu. Die Frage nach
Verortung des Selbst im Kollektiv, aber auch der Kunst im Raum, in Beziehung zueinander, provokativ und kommunikativ, steht im Fokus. Alle Schritte werden von Maxi Wollner und Gyde Becker filmisch dokumentiert.

Im Austausch mit den Theoretikerinnen im Netzwerk hinterfragen die Protagonistinnen die Prozesse, die das Entstehen einer Ausstellung normalerweise begleiten. Wie viel wissen Künstlerinnen als Produzentinnen von ihren eigenen Arbeiten und wie viel wird von denen gesehen, die sie einordnen
und was können wir dabei voneinander mitnehmen? – Ein Experiment.

Agierende: Anne Brandt, Anne-Cathrin Brenner, Nina Fischäss, U. Susanne Buchart, Nadine Glas, Maxi Wollner, Viktoria Graf, Cornelia Hammans, Wiebke Hermann, Victoria Hilsberg, Mame Innete, Maren Marzilger, Karin Kopka-Musch, Viktoria Kurnicki, Gyde Becker, Theresa Rothe, Johanna Seidel, Lisa Wölfel, Helena Zubler

SALOON: Der SALOON ist ein Netzwerk für Frauen der Kunstszene. Neben Kuratorinnen und Künstlerinnen finden sich Journalistinnen sowie Frauen, die in Galerien, Museen und Universitäten arbeiten. Das Ziel des Netzwerkes ist die Sichtbarkeit weiblicher Protagonisten der Kunstszene zu stärken
sowie neue Projekte, Ausstellungen oder andere Formen der Zusammenarbeit zu initiieren. Gegründet wurde der SALOON 2012 von Tina Sauerländer in Berlin. Aktuell gibt es das Netzwerk in Barcelona, Berlin, Brüssel, Hamburg, London, Paris, Prag, Tel Aviv, Wien – und seit Sommer 2019 auch in Dresden.

15.05.–20.06.2020 OPEN (CLOSED) 27/4

Eric Beier, Robert Czolkoß, Sol Namgung

Die Ausstellung OPEN (CLOSED) 24/7 verweist bereits durch ihren Titel auf die aktuelle Situation der Ausgangssperre und ihrer Lockerungen in Zeiten von
Covid 19.
The show must go on! – Auch in der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz. Jedoch dürfen die Rezipient*innen die Ausstellungsräume nicht betreten.
Dadurch entsteht für das Konzipieren der drei Positionen eine besondere Situation. Die großen Tore der Galerie, bleiben Tag und Nacht während der Laufzeit der Ausstellung geöffnet. Die Glasfronten werden zur Spielfläche in denen die Kunstwerke agieren. Da es sich bei den ausgewählten Positionen um Studierende der HfbK Dresden handelt, mag es umso reizvoller sein, sich in diesen Zeiten des Social Distancing aufeinander zu beziehen. 

In einer Nacht- und Nebelaktion öffnen sich die Tore – im kleinen Kreis, mit Abstand zum Gegenstand. Eine offizielle Eröffnung darf es nicht geben.

Kuration U. Susanne Buchart

Hier geht es zum Galerie-Rundgang.