FAIL / Verfehlt 02.12.2017 – 17.12.2017

Eröffnung: 02.12.2017 / 20:00 Uhr

Laudatio: Detlef Schweiger musikalische Untermalung: Peter Georg Lott


Alexander Endrullat, Anna Kasten, Axel Gouala, Detlef Schweiger, Else Gold, Fabian Glass, Frank Herrmann, Grit Aulitzky, Judy van Luyk, Jonas Lewek, Johanna Failer, Lars Frohberg, Lucie Freynhagen, Moritz Liebig, Nicolai Leicher, Rebekah A. Wilhelm, Svenja Wichmann, Tony Franz, Theresa Tuffner, Thomas Judisch, Teresa Ellinger

Missverständnis, Täuschung, Verwirrung und Verunglimpfung sind im Kunstkontext hoch attraktiv und stellen effektive künstlerische Methoden dar. Unter dem Deckmantel der Kunst entfalten “Verfehlung” und “Scheitern” ganz eigene Qualitäten, sind beliebter Fokus künstlerischer Intention und ob beabsichtigt oder ungewollt, Fehlgriffe, Fehlinterpretationen und “Schiefgegangenes”, bilden einen nicht weg zu denkenden Anteil des künstlerischen Prozesses auf physischer wie inhaltlicher Ebene. “Verfehlungen” des Künstlers können an der letztendlichen Form einer Arbeit beteiligt sein, oder diese gar erst kreieren, sich zu unverkennbaren Stilmitteln entwickeln und lassen sich in der gesamten Kunstgeschichte, oft als unerklärlich reizvolle Aspekte, wiederfinden.

Abbildung: Detail aus ANNOUNCEMENT 2017, Svenja Wichmann

Exercises with Stones 08.01.2018 – 28.01.2018

Internationales Posterprojekt + Bettina Meyer (Objekte)

Eröffnung: 08.01.2018 / 20:00 Uhr

The Stone Temple Idiots  – Klangperformance

Die Ausstellung “Exercises with Stones” präsentiert 57 Poster von Künstlern aus 20 verschiedenen Ländern, sowie eine Auswahl von Objekten der Düsseldorfer Künstlerin Bettina Meyer, welche sich künstlerisch mit dem Ausstellungstitel befassen.

Unter jeweils anderer Themenstellung wird das internationale Posterprojekt alle 2 Jahre realisiert und wurde bereits 2016 unter der Überschrift “Plastic all over the World” in Kooperation mit Kultur Aktiv e.V., Artspace Flipside (Eindhoven) und der Alten Feuerwache Loschwitz, in Deutschland, der Ukraine, Japan und in den Niederlanden ausgestellt.

Am diesjährigen Projekt sind auch 6 iranische Künstlerinnen beteiligt und Beiträge folgender Künstler zu sehen: Ira Tannhäuser und Robert Zeissig (DE), Matthias Jackisch (DE), Andrea Pierus (AT), Masahiro Kawanaka (JP), Aya Shimamoto (JP), Zahra Ahmadi (IR), Jan Zychlinski (CH), Somayeh Bagheri (IR), Satomi Watanabe (JP), Ensieh Rezghdoust (IR), Werner Klompen (NL), Yasen Kazandjiev (BG/ES), Denizhan Özer (TR), Markus Thieme (DE), Baran Tavajohi (IR), Mahya Kahrobaei (IR), Holger Wendland (DE), Tilo Schwalbe & Andre Jordan (DE), Stefan Voigt (DE), Stef Fridael (NL), Simon Wolf (DE), Sylke Seifert (DE), Renee Renard (RO), Rodica Strugaru (RO), Roya Tamadon Yazdian (IR), Rumyana Teneva (BG/ES), Jörg Seifert (DE), Peter Zimolong (DE), Pavel Matousek (CZ), Oleg Kostyuk (RU), Odorico (JP), Michael Merkel (DE), Johanna Kattermann (DE), Kivanc Sen (TR), Lihie Talmor Adamit (IL), Alexander Limarev (RU), Hans Mann (DE), Jens Rausch (DE), Janak Kouzel (BLR), Jan Oelker (DE), Horst Tress (DE), Emma Zunz (LI), Sinaida Hippius (LB), J.M. Fernandez Cuichan (EC), Dima Petryna (UA), Emilie Goffin (BE), Eva Pacalova & Josef Malek (CZ), Josef Malek (CZ), Bernhard Hinz (SI), Barbara Fuchs (AT), Alzbeta Kocvarova (CZ), Aleksey Manukyan (AM), Balog (DE)

Bettina Meyer

Der ausschlaggebende Gedanke der Bettina Meyer bei ihrer künstlerischen Arbeit begleitet, lautet: „Die Ideenwelt schließt die Materialwelt auf.“(B.M) Fragen an die Arbeiten von Bettina Meyer könnten Relationen von Form und Material , Materialwirkung und Farbigkeiten, Innen und Außen -Relationen, ihre plastizierende und kombinatorische Arbeitsweise und das Zusammentreffen von Botschaften betreffen.“ ( aus : Aus der Fremde. Zu neuen Arbeiten von Bettina Meyer, in Kat. Transformationen, 2015, Marietta Franke)

Die Präsentation der Künstlerin Bettina Meyer ist in Zusammenarbeit mit dId contemporary art gallery Düsseldorf, Inh. Hans Henning Hahn. Abb: Bettina Meyer / phosphorfarbendes Objekt, 2014, farbiger Gips, Stuhl, h 128cm

GEÖFFNET ZUM DCA GALERIERUNDGANG 20.01.2018 / 14:00-18:00 Uhr

Jeden organizm / jeder Organismus 22.11.2017 – 26.11.2017

Honorata Martin, Łukasz Surowiec, Patrycja Pipa Piwosz, Agata Czeremuszkin Chrut, Karolina Janikowska, Maciej Rudzin / Kuratiert von Mira Skrudlik

Eröffnung: 22.11.2017 / 20:00 Uhr

weitere Öffnungszeiten: DO 23.11. 12:00-18:00Uhr / SA 25.11. + SO 26.11.2017 14:00-18:00Uhr

Die Ausstellung „Jeden organizm jeder Organismus“ stellt die Symbiose und die Assimilation, die Übergangsstufen sowie die Wandlung des Menschen und der Natur dar. Das Kunstmedium, von der Malerei, über Fotografie und Video bis zu großen Objekten, Skulpturen und Installationen lässt verschiedene Prozessformen und das Vergehen der Zeit erfassen. Die ausgewählten Werke von: Honorata Martin, Łukasz Surowiec, Patrycja Piwosz, Agata Czeremuszkin-Chrut, Karolina Janikowska, Maciej Rudzin, zeigen Verbindung und organisches Wesen, Erkenntnis- und Forschungskontext, Tarnungsmethoden und die Suche nach Übergangsformen in der Natur. Die Ausstellung ist ein Teil des Projekts zur Förderung der modernen polnischen Kunst in Deutschland. Das Vorhaben soll das Potenzial und den Individualismus der modernen polnischen Kunst zeigen.

Englisch Version

The title of the exhibition is the visual simple game of two words in two diffrent languages, which simultaneously creates universal symbol between one element and the whole. Every organism in its individuality is one part in the community of nature. Nature as one organism, subjected to inevitable changes, transformations of form. Thus, each component can transform itself into another, molds can get together, transform into each other. Transformation is the process of changes, development and improvement, but the sequence of transformation becomes transient. The human traces of the fleeting and persistent, the features, the signs of his existence, nature assimilate in his image, do not reject them as residues, giving them their own function. Being part of nature we can hide in it, connect and disappear, let ourselves grow stuck and immersed. Mimeticism gives man a sense of security, can escapes from danger, but human also uses them to become dominant like in style of the force of nature.

Exhibition One organism – every organizm relates to symbiosis and assimilation, the parts of transition and the transformations of man and nature. Medium of art, from paintings through photography and video to large objects, sculpture-installations, allows you to capture different forms of process, actionof time. The works of selected polish artists: Honoraty Martin, Patrycji Piwosz, Agaty Czeremuszkin-Chrut, Karoliny Janikowskiej, Karoliny Wojciechowskiej, are narrative junction of organicity, research contact, knowledge, methods of camouflage and searching for forms of transition in the world of nature.

The exhibition is part of the project of promoting contemporary Young Polish Art in Germany.   The  project promoting Polish artists is aimed at showing the potential and individualism of Polish contemporary art. It hosts independent exhibitions of young artists, but also participates in major exhibitions already included in the German calendar of cultural events, such as Ostrale in Dresden, which makes it more accentuating Polish presence on the international scene. The project is funded by Ministry of Culture and National Heritage. It will be accompanied by a summary catalog exhibition in 2017.

30.10.-19.11.2017 Michal Bačák – Illustration & Applied

Foto Bara Prasilova

Eröffnung: Montag 30.10.2017 / 20:00 Uhr

Eröffnungsrede: Nils Hilkenbach

Gefördert durch die Stiftung Osterberg für Kunst und Kultur

Ein begeisterter Beobachter und humorvoller Erzähler – auf diese Weise könnte man die Persönlichkeit, aber auch den schöpferischen Ansatz des jungen Designers Michal Bačák (1985) wohl am prägnantesten beschreiben. Seine Arbeiten sind narrativ und geprägt von einer kreativen Faszination für den Symbolismus und der reflektierten Begeisterung für die zeitgenössische Rezeption und Adaption von historischen Formensprachen.

Michal Bačák illustriert nicht nur für zahlreiche Magazine, sondern kooperiert auch mit führenden tschechischen Designern und Designbrands. Sowohl die Gestaltung von Porzellan, wie für die Prager Designgalerie Křehký, als auch die Installation seiner Arbeiten in diversen Interiors, wie z.B. für die traditionsreiche Konditorei Myšák in Prag, verdeutlichen das weite Spektrum seiner Anwendungsbereiche.

Erst kürzlich wurde der junge Illustrator mit dem Elle Deco International Design Award und dem Grand Czech Design Award für Illustration ausgezeichnet. Die Ausstellung in der Alten Feuerwache Loschwitz zeigt sowohl Illustrationen und Zeichnungen, als auch von Michal Bačák gestaltete Produkte wie Vasen und Möbel.

www.michalbacak.com

OPEN CALL Jahresendausstellung / Bewerbungsschluß 10.11.2017

Missverständnis, Täuschung, Verwirrung und Verunglimpfung sind im Kunstkontext hochattraktiv und stellen effektive künstlerische Metoden dar. Unter dem Deckmantel der Kunst entfalten “Verfehlung” und “Scheitern” ganz eigene Qualitäten, sind beliebter Fokus künstlerischer Intention und ob beabsichtigt oder ungewollt, Fehlgriffe, Fehlinterpretationen und “Schiefgegangenes”, bilden einen nicht weg zu denkenden Anteil des künstlerischen Prozesses auf physischer wie inhaltlicher Ebene. “Verfehlungen” des Künstlers können an der letztendlichen Form einer Arbeit beteiligt sein, oder diese gar erst kreieren, sich zu unverkennbaren Stilmitteln entwickeln und lassen sich in der gesamten Kunstgeschichte, oft als unerklärlich reizvolle Aspekte, wiederfinden.

Weil es genau an dieser Stelle erst richtig interessant wird, lädt die diesjährige Jahresendausstellung der Alten Feuerwache Loschwitz alle Künstler und Künstlerinnen ein, Werke ein zu reichen die sich inhaltlich, praktisch oder dokumentarisch diesem Thema annähern. Unter dem Titel FAIL / Verfehlt werden in einer Gruppenausstellung vom 02.12.-17.12.2017 die durch die Jury ausgewählten Arbeiten in der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz präsentiert. Medium und Maße sind frei. Eine kurze Erklärung der Auswahl unter Berücksichtigung des Themas ist erwünscht. Bis 14. November 2017 werden wir die Auswahl der teilnehmenden Werke bekannt geben. Wir freuen uns auf ihre Einreichung!

Ihre Bewerbung mit einem Bild und Maßangaben der von Ihnen vorgeschlagenen Arbeit, sowie die kurze Beschreibung können bis 10. November 2017 per E-Mail an lucie.freynhagen@feuerwache-loschwitz.de, oder auf postalischen Weg: Alte Feuerwache Loschwitz, c/o Lucie Freynhagen, Fidelio-F.-Finke Str. 4, 01326 Dresden (Betreff: Bewerbung Jahresendausstellung), eingereicht werden.