24.09.-11.10.2018 – DRESDEN RESIDENTS #2

Jan Zorman / Cleveland Gretchen Jacobs / Cleveland Lars Lundquist / Tidaholm Vicky Tsalamata / Thessaloniki Mélodie Meslet-Tourneux / Straßburg

Eröffnung: Montag 24.09.2018 / 20:00 Uhr Eröffnungsrede: Kristin Sturm (Stadträtin der SPD Fraktion, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Tourismus)

In einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren die diesjährigen Herbstresidenten der Künstleraustauschprogramme der Landeshauptstadt Dresden aus Cleveland (Ohio), Tidaholm (Schweden), Thessaloniki (Griechenland) und Straßburg (Frankreich) ihre künstlerischen Arbeiten.

Vicky Tsalamata ist in Athen (Griechenland) geboren und arbeitet als Professorin für Druckgrafik an der Hochschule für Bildende Künste Athen. Zudem ist Sie Direktorin der  A.S.F.A. Druckgrafikstudio B‘ und war bis 2016 Leiterin des Druckgrafikbereiches an der Hochschule für Bildende Künste in Athen. Ihren Abschluss im Bereich Malerei-Druckgrafik absolvierte Sie 1973 an der Akademie der Schönen Künste in Bologna (Italien) und studierte zudem an der Slade School of Fine Arts, (U.C.L.) Universität London, wo Sie 1983 ihren Master of Fine Arts im Bereich Druckgrafik erlangte. Sie studierte außerdem an der London College of Printng die Kunst der Papierherstellung, sowie bis 2004 Neue Medien, Fortgeschrittene Druckgrafik und Digitaldruck auf dem Columbia College in Chicago U.S.A.. 2006 schloss Sie ihre studentische Laufbahn im Bereich Eco-Druckgrafik im Druckgraphikstudio in Edinburg in Schottland ab. Ihre künstlerische Praxis besteht aus erweitertem Druck, kollaborativer Kunstprojekte, sowie pädagogisch-kooperativer Arbeit mit Doktoranden, mit anschließenden kuratierten Bildungsausstellungen. In bereits 35 Einzelausstellungen präsentierte Sie ihre Werke, darunter in zahlreichen Museen, Gemeinden, Universitäten und Institutionen, in Griechenland und im Ausland.

Gretchen Durst Jacobs studierte bis 2007 Malerei an der Universität Cincinnati und absolvierte 2000 ihren Bachelor of Fine Art auf der Wright State University, sowie ihren Bachelor of Arts Abschluß auf der Capital University 1994. 2000 – 2003 nahm Sie an der New York Studio School, bei einem Zeichnen und Malen Marathon und  den Summer Session teil.

Jan Zorman studierte Malerei bis 1981 am Pacific Northwest College of Art und absolvierte 1967 zudem in der Ohio State University, ihren Bachelor in Anthropologie. Sie lebt und arbeitet in Cleveland (Ohio).

Mélodie Meslet-Tourneux studierte an der Haute école des Arts du Rhin und erhielt dort 2014 ihr Diplom für bildende Kunst und promovierte 2015 am Centre de Formation des Plasticiens Intervenants. Als Künstlerin residierte Sie bereits in Marokko und Burkina Faso, nahm an einem Keramiker Symposium in der Mongolei teil und studierte die japanische Keramik bei einer Reise nach Japan. 2015 war Sie verantwortlich für das Künstleratelier der EVASION und war von 2011-2012 als Mitarbeiterin im Bildungsdienst des Museums für Moderne Kunst und Zeitgenössische Kunst in Straßburg tätig.

Der 1949 geborene Künstler Lars Lundqvist lebt in Lund (Schweden) und arbeitet als Maler und Druckgrafiker. Seit 1988 ist er Lehrer an Helliden Grafikschule (Schweden) und seit 1996 Leiter der Lithographischen Akademie in Tidaholm, Schweden.

31.08.-16.09.2018 SILK ON SCREEN

Eröffnung: Freitag 31.08.2018 / 18:00 Uhr

SILK on SCREEN zeigt 9 zeitgenössische künstlerische Positionen mit Siebdruckarbeiten im Rahmen von “RASTERN – Siebdruck in Dresden von den Anfängen bis zur Gegenwart”. Gleichzeitig eröffnen am 31.8. weitere Ausstellungen mit dem Schwerpunkt in der Galerie Hieronymus und Galerie am Damm, wie auch die Hauptaustellung des Projektes (kuratiert durch Claudia Reichardt) innerhalb des Leonhardi-Museum Dresden. Der Ausstellungssatellit in der Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz präsentiert in diesem Rahmen vor allem zeitgenössische und experimentelle Auseinandersetzungen jüngerer Positionen in diesem Medium.

Andreas Ullrich, Moritz Liebig, PORSCHISMUS, Tony Franz, Svenja Wichmann, Lucie Freynhagen, Paul Waak, Saeed Foroghi, Frank Zitzmann

 

RASTERN. Siebdruck in Dresden 1.9.2018 – 11.11.2018 – Leonhardi-Museum

Die Ausstellung stellt eine grafische Drucktechnik in den Mittelpunkt, die sowohl in künstlerischen Bereich als auch in der Industrie zum Einsatz kommt. Es werden Drucke von ca. 30 KünstlerInnen auf verschiedensten Materialien gezeigt. Der zeitliche Bogen spannt sich von den Anfängen in Dresden Ende der 1960er Jahre bis zur Gegenwart. Eine lebendige Siebdruck Szene experimentiert mit diesem Druckmedium und eine ganze Handvoll Werkstätten bietet dafür beste Grundlagen. Zur Ausstellung gehören ein Rückblick auf alle ehemaligen und gegenwärtigen DruckerInnen, ein filmischer Exkurs in die Abläufe des Verfahrens und außerdem ein Rahmenprogramm mit Gesprächen und Führungen. Es erschien ein Katalog zum selben Thema (ca. 100 Seiten, 183 Abb.). Claudia Reichardt (Kuratorin der Ausstellung, Herausgeberin des Kataloges)

weitere Ausstellungen im Rahmen von RASTERN:

Galerie am Damm 31.8.-6.10.2018 – RASTERN mit Arbeiten von: Inge Thiess-Böttner, Jürgen Haufe, Wolfgang Petrovsky

Galerie Hieronymus 31.8.-15.9.2018 – SIEBDRUCKE mit Arbeiten von: Gerda Lepke, Manfred Luther, Ekkeland Götze, Gudrun Trendafilov, Bernd Hahn, Rainer Zille, Veit Hofmann, A.R. Penck

08.10.2018 / 17 Uhr – Reisestipendien der Landeshauptstadt Dresden – Stipendiat*innen berichten

Ort: Grafikwerkstatt Dresden, Junghansstr. 3, 01277 Dresden

Infoabend zu Reisestipendien für Bildende Künstler*innen der Landeshauptstadt Dresden. Referenten: Ehemalige Stipendiat*innen, Mitarbeiter des Amtes für Kultur und Denkmalschutz und der Grafikwerkstatt Dresden.

Die Landeshauptstadt Dresden vergibt jährlich Reisestipendien nach Salzburg/Österreich, Columbus/Ohio/USA, Straßburg/Frankreich, Rotterdam/Niederlande, Hamburg, Thessaloniki/Griechenland, Tidaholm/Schweden und Uttersberg/Schweden. Seit Jahrzehnten besteht zwischen der Stadt Dresden und ihren Partnerstädten ein reger Künstleraustausch, was direkte Künstlerförderung darstellt. Dresdner StipendiatInnen finden nicht nur die Möglichkeit, andere Orte sondern auch neue künstlerische Techniken und andere KünstlerInnen kennenzulernen. Die Entfernung vom Alltag zu Hause bietet die Möglichkeit eines Monats ausschließlicher Konzentration für künstlerisches Arbeiten. Speziell in Columbus und Tidaholm, aber auch in Thessaloniki und Salzburg sind die Möglichkeiten gegeben, intensiv in einer druckgrafischen Werkstatt zu arbeiten.

Den Gästen aus den Partnerstädten ermöglicht die Grafikwerkstatt Dresden professionelles Arbeiten in originalgrafischen Drucktechniken, verbunden mit einer intensiven persönlicher Betreuung. Besonders in der derzeitigen politischen Situation in Europa stellt auch solche Art von direktem persönlichen Kontakt im Kleinen einen Beitrag zu gegenseitigem Verstehen dar. Künstlerbund Dresden e.V., Kulturamt Dresden, Grafikwerkstatt Dresden und Alte Feuerwache Loschwitz laden zu einem Abend ein, an dem über die Stipendien und den praktischen Ablauf der jeweiligen Aufenthalte informiert werden soll.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie der Grafikwerkstatt Dresden, der Alten Feuerwache Loschwitz und Dem Künstlerbund Dresden e.V.

30.07.-19.08.2018 Der Ton macht die Musik

Karin Dorschner + Lars Frohberg (Keramikobjekte / Installation)

Eröffnung: Montag 30.07.2018 / 20:00 Uhr Eröffnungsmusik: Hartmut und Andrea Dorschner (Saxophon und Harfe)

Ob Nutzgefäße oder Kunstwerke – Keramiken reisten von alters her über den ganzen Globus und verbanden Kulturen, die wenig voneinander wussten. Nicht von ungefähr bezeichnete Paul Gaugin die Keramik als „zentrale Kunst“, denn was Keramik als Werkstoff so einzigartig macht, ist die Unmittelbarkeit, mit der die Gedankenwelt des Töpfers in das Gefäß fließt und die gleichzeitige Unvorhersehbarkeit, in welcher Form der Brennofen das Produkt letztendlich zutage bringt. Trotz das Keramik als traditionelles Medium in der Moderne einen schlechten Stand hatte und als Kunstgewerbe in die zweite Reihe gestellt wurde, werden wir Heute durch eine weitere Öffnung der künstlerischen Praxis zunehmend mit diesem Material konfrontiert. Wie kaum ein anderes Medium hat Keramik in den letzten Jahren in der zeitgenössischen Kunstproduktion einen Aufschwung erhalten und wird von bildenden Künstlerinnen und Künstlern aller Gattungen vermehrt als multidimensional einsetzbares Medium verwendet.

In einer raumgreifenden Installation zeigt der junge Künstler Lars Frohberg (*1981), der an der HfBK Dresden studierte und dort derzeit als Meisterschüler (Klasse Prof. Martin Honert) tätig ist, gemeinsam mit der autodidaktischen Keramikkünstlerin Karin Dorschner (*1943), verschiedenste künstlerische Objekte aus Ton, die von figürlich bis abstrakt einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen der letzten Jahre geben.