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Detlef Schweiger / Tusche-Lavur-Malerei

05. August – 20. September

Lavuren, kommt vom Begriff „lavieren“, denn jeder kennt. Umgangssprachlich steht er für, sich
geschickt durch etwas hindurch winden, Schwierigkeiten vermeiden, nicht anecken. In der Malerei
wird der Begriff dann verwendet, wenn die Konturen einer Tuschzeichnung mit nassem Pinsel
verwischt werden oder Farbe in einer sehr dünnen Konsistenz aufgebracht wird. Dadurch erreicht
man eine durchscheinende Farbfläche.

Detlef Schweigers Lavuren sind das Ergebnis eines langen Prozesses. Als er etwa um 2010
angefangen hat sich damit zu beschäftigen, brauchte er ca. 5 Jahre um die heutige Perfektion zu
erreichen. Seine ersten Arbeiten sind noch keine reinen Lavuren, sondern eine Mischtechnik aus
Tusche-Lavur, Vulkanerde, Sand und Dispersion. Und die Arbeiten wirken noch schwer. Die
einzelnen Komponenten stehen eher für sich, ein Zusammenspiel, eine gegenseitige Durchdringung
und Abhängigkeit ist kaum erkennbar. Aber genau das muss man dem Künstler zu gute halten, in
einem langen Prozeß wurde dieses Problem überwunden.

Mittlerweile hat er eine Leichtigkeit erreicht, sodass die Lavuren für sich stehen und den
Raum, vor allem den großen Raum, beherrschen. Das kommt nicht von ungefähr, den um solche
Arbeiten zu erschaffen, braucht es nicht nur eine künstlerische Vision sondern vor allem eine
Technik, die er sich selbst erarbeitet hat.

Diese Ausstellung wird gefördert durch:
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