MI 9.5. / 19 Uhr KÜNSTLERGESPRÄCH

Inger Lise Rasmussen – PHOTOGRAVUREN  Mittwoch 9.Mai 2018 – 19:00 Uhr Grafikwerkstatt Dresden EINLADUNG ZUM KÜNSTLERGESPÄCH 

Die Photogravur ist eine alte Form der „Nicht-Silber-Fotografie“. Mit ihr ist es möglich, ein Foto als Original Tiefdruck zu drucken. Sie wurde von Fox Talbot erfunden und erhielt ein Revival, als der dänische Künstler und Fotograf Eli Ponsaing entdeckte, dass die Photopolymerplatten, die in der Druckindustrie verwendet werden, in der Photogravur sehr gute Ergebnisse erzielten.

Die bekannte dänische Künstlerin Inger Lise Rasmussen wird an konkreten Beispielen über ihre langjährigen Erfahrungen mit dieser besonderen Drucktechnik berichten und sie an praktischen Beispielen demonstrieren. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Besuch der Ausstellung: AIRPORT/Terminal, vom 7.5.- 20.5. 2018 in der Galerie Alte Feuerwache Loschwitz, in der die Künstlerin ihre neue Photogravur-Serie präsentiert.

Das Künstlergespräch wird in englischer Sprache geführt und findet am Mittwoch den 9.Mai 2018 – 19:00 Uhr in der Grafikwerkstatt Dresden, Junghansstrasse 3, 01277 Dresden statt. Wegen begrenzter Plätze (20) wird um eine Voranmeldung bis zum 30.04.2018 bei Harald Schluttig: weissraum61@web.de //017621996145 gebeten.

Informationen zur Künstlerin:
www.ingerliserasmussen.dk

Eine Veranstaltung der Stiftung Osterberg für Kunst und Kultur und der Grafikwerkstatt Dresden in Zusammenarbeit mit dem e. Kunst- und Kulturverein Alte Feuerwache Loschwitz

FR 25.05. – 20 Uhr club Abend -“Rapide Augenbewegungen“ – Der geheime Filmclub

Der geheime Filmclub hat es sich mit seiner Reihe „Rapide Augenbewegungen“ zur Aufgabe gemacht, in den Weiten des Filmschaffens übersehene Perlen der Filmkunst auszugraben und diese einem interessierteren Publikum vorzustellen. Hierbei liegt das Augenmerk darauf die Lust am Unbekannten zu befriedigen. Ohne diese Neugierde wäre eine solche Reihe nicht denkbar. Sie treibt den geheimen Filmclub voran in den entlegensten Winkeln nach Filmen zu suchen welche andersartig, bizarr, surrealistisch, skandalträchtig, avantgardistisch, experimentell, künstlerisch sind und keinen Platz im Kino oder im TV fanden oder finden. Filme welche lustvoll seltsam und quer zu jeder Verschubladisierung stehen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Der geheime Filmclub nicht preisgibt welchen Film es jeden letzten Freitag im Monat zu sehen gibt. Für den potentiellen Zuschauer gilt es sich auf den Weg zu machen, um mit Gleichgesinnten die Erfahrung zu teilen etwas zu sehen zu bekommen was man nicht erwartet hätte, anders als würde man den Plot schon vorher kennen.

02.04.2018 – 22.04.2018 mitgebrachte AUGENBLICKE einer WIRKLICHKEIT

Johannes Praus / Photographien

Eröffnung & Buchpräsentation: Montag 02.04.2018 / 20:00 Uhr

Eröffnungsrede: Detlef Schweiger

Eine Tabakfabrikchefin mit Huhn, ein Eis-essender Schornsteinfeger, Kinder mit selbstgebauten Skateboards ein schüchtern blickender Soldat, eine Umarmung, die so vertraut wie fremd zugleich scheint. In seinen analogen Schwarz-Weiß-Bildern zeigt uns der Photograph Johannes Praus Momente aus dem Leben von Menschen, die es in unserer heutigen Welt nicht mehr zu geben scheint. Oder haben wir sie nur nicht wahrgenommen, nicht richtig hingeschaut? Wir begegnen diesen Menschen und ihren Geschichten durch die Augen des Photographen, wir sehen Individuen und denken über ihr soziales Umfeld nach. Die Sammlung „mitgebrachte AUGENBLICKE einer WIRKLICHKEIT“ bündelt zehn Jahre von Praus’ photographischer Arbeit. Praus steht mit seinen Bildern in der Tradition der sozialdokumentarischen Photographie, ist dabei aber weder anklagend noch stellt er Situationen einfach nüchtern dar. Seine Bilder sind geprägt von seiner subjektiven Wahrnehmung der Welt – gesellschaftspolitische Themen sind darin immanent, drängen sich aber nicht auf. Der Blick des Photographen richtet sich dabei immer respektvoll, ja liebevoll, auf die Menschen, die er porträtiert. Ihre teilweise direkt in die Kamera gerichteten Blicke fordern uns Betrachtende und lassen uns nicht los. Es sind Bilder, die sich einem flüchtigen ersten Blick entziehen. Sie fordern unsere Auseinandersetzung mit ihnen und sind doch so bescheiden und leicht wie ein vorüberziehender Augenblick.

Johannes Praus: „In unserer heutigen Welt, in der es allen um sich selbst geht, in der das individuelle Vorankommen vor dem gesellschaftlichen Zusammenhalt steht, möchte ich die Blumen der Stadt zum Blühen bringen – die Menschen. Es ist mir unbegreiflich, worum es im menschlichen Dasein gehen kann, wenn nicht um Zwischenmenschliches.