Galerieraum sucht Beschäftigung 28.01.–28.02.2021

Foto: Arend Zwicker (Ausstellungsansicht “Vier Gebilde” 2019)
Da wir aktuell keine Ausstellungen durchführen können, haben wir uns dazu entschieden, unsere Galerie anderweitig zu nutzen/Euch zur Verfügung zu stellen: Ob tage-/wochenweise als Fotolocation fürs nächste Portfolio oder als Experimentalraum für Performance und Tanz mit Liveübertragung – uns haben viele Ideen erreicht und nun wollen wir den Raum freigeben. Schreibt uns eine Mail an maren.marzilger@feuerwache-loschwitz.de mit Eurem Nutzungswunsch und dem gewünschten Zeitraum (28.01.–28.02.2021) und wir takten Euch ein.

Nutzungshinweis: Die Galerie wird so übergeben wie übernommen. Da wir alle gerade mehr und weniger kämpfen, wird es keine feste Miete geben. Der Verein freut sich im Gegenzug aber über eine Spende, im Rahmen Eurer Möglichkeiten, natürlich gegen eine Spendenquittung.

Jahresendausstellung: 1×1=33

!!!Ausstellungszeitraum: 27.11.–12.12.2020!!!

Öffnungszeiten: Do, Fr und Sa 10–18 Uhr

33 Künstler*innen, je ein Quadratmeter Wandfläche – die diesjährige Jahresendaus­stellung in der Alten Feuerwache vom 27.11.–19.12.2020 zeigt in einer Verkaufs­ausstellung 33 Positionen aus Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Objekt und Skulptur. Die Künstlerinnen und Künstler sind dabei absolut frei, wie sie ihre Fläche von ein mal ein Meter bespielen. Bei Verkauf wird nachgehangen, sodass sich die Ausstellung während der Laufzeit immer wieder verändert und neue Werke hinzukommen können.

Ausstellende Künstler*innen:

Adelheid Fuss, Ainara Torrano, Alessandra Donnarumma, Anna Moroz, Antje Krohn, Chris Löhmann, Christiane Harig, Christoph Wischniowski, Daniel Bahrmann, Detlef Schweiger, Else Gold, Eric Beier, Gudrun Brückel, Hanna Sachau, Hanne Lange, Hans-Jürgen Reichelt, Helena Zubler, Ilka Raupach, Karen Gäbler, Kerstin Krieg, Lion Hoffmann, Manja Barthel, Micha Brendel, Michaela Möller, Michael M. Heyers, Pietro Sabatelli, Rita Geißler, Silke Höppner, Stefan Brock, Steffen Lipski, Udo Haufe, Ulf Schüler, Ursula Susanne Buchart

Micha Brendel – „schwimmenimschreibfluss“

Am Samstag, den 21.11.2020 ist die Galerie von 10–13 Uhr geöffnet.
Ausstellungsansicht, Foto: Micha Brendel

 

Micha Brendel, Flucht Gedanken, 2017, Eisengallustinte, Wachs auf Papier, 61 x 86 cm

 

23.10.–21.11.2020
Eröffnung: Fr 23.10.2020, 20 Uhr
Es spricht: Detlef Schweiger

Der 1959 geborene und seit 10 Jahren in Brandenburg lebende und arbeitende Künstler Micha Brendel unternimmt den Versuch, die Faszination des Kosmos` Schrift zu erinnern, zu beleben und in zeitgemäßen Formen wiederzuspiegeln. Die Schriftarbeiten Micha Brendels haben mit üblichen kalligrafischen, historisierenden Schönschreibübungen wenig gemein. Die direkte, buchstäbliche Lesbarkeit von Inhalten wird aufgegeben, zugunsten einer vielgestaltigen, überlagerten Bildsprache. Geschickt wird der Betrachter auf die Fährte des Lesen-und-Verstehen-wollens geführt, um dann, zunächst irritiert, die erweiterte Welt vom Schreiben zu Schriftbildern wahrzunehmen. Hier erfolgt der Übergang das Hinübergleiten in „sprachloses“ bildhaftes Erfassen; aus dem großen Spektrum von schriftmöglichem „aller Zeiten und Völker“ werden ungewöhnliche räumliche und zeitliche Zusammenhänge kompiliert.

DRESDEN RESIDENTS #2

28.09.–16.10.2020
Dresden Residents #2

Barbara Helmer (Rotterdam), Caroline Gamon (Straßburg)
Eröffnung: Mo 28.09.2020, 20 Uhr

Barbara Helmer, Double00, 42 x 29,7 cm, Risoprint, 2019

In Zusammenarbeit mit der Grafikwerkstatt Dresden und gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz präsentiert die Galerie Werke der zwei Künstlerinnen aus Rotterdam und Straßburg parallel zu ihrem Arbeitsaufenthalt in der Grafikwerkstatt.

Barbara Helmer ist bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Rotterdam. Ob in der Malerei oder Grafik, es sind immer Teile eines Ganzes, Bruchstücke, die ihre Werke bestimmen und durchdekliniert werden. Gleichzeitig steht die Betrachtung von Licht im Fokus – das Spiel von Reflexen an Objekten oder der durchdringende Schein als bildbestimmendes Element.

Caroline Gamon, Belle de Mai, 15 x 10 cm, acrylic on wood, 2020

In der Auseinandersetzung mit der Frage nach Verortung entwirft die Künstlerin Caroline Gamon in ihrer Malerei ganz neue, eigentümliche Universen. Zwischen alltäglichen Dingen und quasi-abstrakten Kompositionen generiert sie aus den Illustrationen realer und fantastischer ethnografischer Geschichten heraus neue Erzählungen. Sie arbeitet als Grafikerin für die Französische und Amerikanische Adult Press und schreibt illustrierte Geschichten für die jüngeren Generationen.