FR 11.05. – 21 Uhr Konzert – BSG9 Bert Stephan Group – modern Krautrock

Instant Composing unter Einflüssen von Nils Petter Molvaer, CAN, Miles Davis und Frank Zappa. Die Musiker der BSG 9 um Bert Stephan zelebrieren Improvisationen ohne feste Absprachen und Vorgaben. Traditionelle Instrumente wie Flügelhorn und Geige erklingen, elektronisch verfremdet, bzw. aufgewertet über ostinate Rhythmen, unterbrochen von freien, schwebenden Klängen. Am Ende ist das musikalische Ergebnis ist schwer zu beschreiben, bewegt sich jedenfalls irgendwo zwischen ambient und chill, leicht jazzig, eher rockig.

»Wir vier Musiker stellen uns auf die Bühne und spielen einfach los, ohne zu wissen, was da auf uns zu kommt. Das musikalische Ergebnis ist ambivalent und schwer zu beschreiben, bewegt sich jedenfalls weit weg gewohnter Hörgewohnheiten. Die BSG 9 bietet ein interessantes und spannungsgeladenes Hörerlebnis – vorausgesetzt, der Zuhörer ist bereit, sich in unsere Musik fallen zu lassen.«

FR 25.05. – 20 Uhr club Abend -“Rapide Augenbewegungen“ – Der geheime Filmclub

Der geheime Filmclub hat es sich mit seiner Reihe „Rapide Augenbewegungen“ zur Aufgabe gemacht, in den Weiten des Filmschaffens übersehene Perlen der Filmkunst auszugraben und diese einem interessierteren Publikum vorzustellen. Hierbei liegt das Augenmerk darauf die Lust am Unbekannten zu befriedigen. Ohne diese Neugierde wäre eine solche Reihe nicht denkbar. Sie treibt den geheimen Filmclub voran in den entlegensten Winkeln nach Filmen zu suchen welche andersartig, bizarr, surrealistisch, skandalträchtig, avantgardistisch, experimentell, künstlerisch sind und keinen Platz im Kino oder im TV fanden oder finden. Filme welche lustvoll seltsam und quer zu jeder Verschubladisierung stehen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Der geheime Filmclub nicht preisgibt welchen Film es jeden letzten Freitag im Monat zu sehen gibt. Für den potentiellen Zuschauer gilt es sich auf den Weg zu machen, um mit Gleichgesinnten die Erfahrung zu teilen etwas zu sehen zu bekommen was man nicht erwartet hätte, anders als würde man den Plot schon vorher kennen.

SA 26.05. – 20 Uhr Atrocity Exhibition In memoriam Ian Curtis. Joy Division Party live: VV & The Void

VV & The Void
Produzentin, Musikerin, Singer-Songwriterin und, visuelle Künstlerin Valentina Veil ist seit den 1990er Jahren in der Musikszene aktiv. Als VV & the Void hat Valentina Veil ihr erstes Full-Length-Album mit dem Titel „The Upper Room“ geschrieben und aufgenommen, gemastert wurde es von Lindsay Gravina (The Birthday Party, Rowland S. Howard, Swervedriver) in den Birdland Studios, in Melbourne, Australien. Der Sound von & the Void wird oft als ätherisch beschrieben, eine Mischung aus Gothic, Minimal-Drone, Chanson Noir und Dark Wave . Die Musik von VV & the Void die einzigartige Feier der irdischen und luziden Polarität von Gnade und Unverhältnismäßigkeit, von Weiblichkeit und Männlichkeit, ein Bewusstseinskrieg aus der Perspektive der Bewusstlosigkeit.

ATROCITY EXHIBITION
Ian Curtis, Sänger der legendären Post Punk Band Joy Division, starb am 18. Mai 1980. Der gerade einmal 23 Jährige nahm sich in seinem Haus in Macclesfield bei Manchester das Leben. Auch wenn Joy Division nur zwei reguläre Alben veröffentlichten, „Unknown Pleasures“ (1979) und „Closer“ (1980), zählen die Briten noch immer zu den einflussreichsten Bands der alternativen Musik, mit Fans in der Schwarzen Szene, im Indie Rock oder im Brit Pop. Die poetischen, nachdenklichen Texte von Ian Curtis und seine dunkle, kraftvolle Stimme nehmen den Hörer gefangen und lassen ihn meist nicht wieder los…

Seit 1995 begeht DJ disorder jedes Jahr den Todestag von Ian Curtis mit einer Party. Dazu lädt er sich immer Kollegen ein, die die Songs von Joy Division, Post Punk und die Independent Musik der frühen 1980er Jahre ebenso zu schätzen wissen wie er. Auch wenn der Anlass ein trauriger ist, eine Totenfeier ist nicht zu erwarten und auch keine nostalgische Zeitreise. Die Musik von Joy Division hat den Tod von Ian Curtis überdauert. Welcome to the Atroctiy Exhibition!

SO 27.05. – 20 Uhr club|debil – Sunday ChillOut

In Kooperation mit dem club|debil laden wir zum allmonatlichen Sunday ChillOut. Das Mitbringen eigener Tonträger mit definitiv untanzbarer Musik ist auf jeden Fall erwünscht. Ein Abend voller Obskuritäten in Sachen Klang, Ambient, Soundscapes, Fieldrecordings, Klangkunst, Hörbildern, Klangcollagen, und artverwandten Genres. Hier machst du besser das Ohr auf!

SA. 14.04. – 20 Uhr club|debil Konzert – Holotrop (D) + Sønderling

Das griechische Wort „holotrop“ (das in „Streben nach dem Ganzen“ übersetzt werden kann), wurde zuerst von dem bekannten tschechischen Psychologen Stanislav Grof – dem Schöpfer der transpersonalen Psychologie und Pionier der Erforschung therapeutischer Anwendungen von veränderten Bewusstseinszuständen verwendet. Es war sein Konzept, das Tino Seibt zum Namen des rituell, psychedelischen Projekts inspirierte, der sich auf Grofs Ideen, das Wissen des Schamanen und seine eigenen Reisen sowohl in der realen als auch in der psychedelischen Welt sowie auf die Lehrenveränderter Bewusstseinszustände stützt. Seibt versucht, Töne und Musik zu verwenden, um Visionen unter normalenBedingungen hervorzurufen, die für die menschliche Psyche normaler Weise unerreichbar sind. Dank der einzigartigen Kombination von Klängen elektronischer und akustischer Instrumente erforscht Holotrop die Grenzen zwischen Realität und Traum, Intellekt und Gefühlen, Ekstase und Meditation.

„Eine neue Ära herzzscher Musikgeschichte! Im Sommer 2014 gebar der Dresdner Musiker Tobias Herzz Hallbauer einen sønderlich singenden Sohn, der seitdem mit Musiken aller Couleur, vor allem aber mit – von ihm selbst so benanntem – „Elektrokabaré“ aufhorchen lässt. Dieser Sønderling scheint ein Zeitreisender zu sein, der ungeniert in den Klängen vergangener Epochen wühlt, um sie im Hier und Heute in neue Gefüge zu betten – manchmal auch zu schweissen. Doch auch das dunkel romantische Lied ist ihm nicht fremd; er stromert generell gern in den Grenzbereichen der Genres herum – und hin und wieder entspringt dem sønderlichen Tun auch ein Film oder Video. Wie von gut unterrichteten Greisen zu erfahren war, gibt es angeblich Pläne des Sønderlings, seine Musik auf Tonträgern zu veröffentlichen. Allerdings – so hiess es – hätte der Sønderling zunächst keine Zeit, sich ganz allein darum zu kümmern.“