DO 16.11. – 21 Uhr – ?Shmaltz! – Die malwonische Weltmusik-Dimension

„Endlich ist es soweit, die Zeit des Wartens ist vorbei. Vor Euren Augen, in Euren Ohren und in Euren Herzen zeigt sich … Malwonia!“

MALWONIA – das ist die wunderliche Welt, in der ?Shmaltz! musizieren und existieren und in die sie uns mit ihrer Musik entführen. ?Shmaltz! steht für Herzblut, Rhythmus und Leidenschaft, ein bißchen Kitsch und viel Gefühl. Von Balkan bis Kurt Weill, von Cumbia bis Tom Waits, von Berliner Schnauze bis Fellini-Filmmusik – die schillernde Vielfalt der Stücke spiegelt sich auch im ungewöhnlichen Instrumentarium der Band wider: Neben der „klassischen“ Besetzung Geige, Akkordeon, Kontrabass sind auch Banjo, singende Säge, Toypiano, Thermosflasche, Posaune Triangel und eine Trompetengeige an Bord.

Erzählt werden Geschichten aus malwonischen Wüsten und Meeren, von blauen Känguruhs, Piratenbräuten, weinenden Engeln, einem grünen Taxi und dem trauernden Eseltreiber Chesam, und das höchst unterhaltsam in einem Sprachengemisch aus Malwonisch, Deutsch, Englisch und Jiddisch.

FR. 17.11. – 20:00 Uhr – Andrea Wechsler: „Balkan-Geschnetzeltes. Kein Kochbuch.- Mit dem Rucksack durch Montenegro, Mazedonien und Albanien- Lesung mit Fotoshow

Das Ende der Welt liegt in… Europa! Genauer: Auf dem Balkan.
Aber was wissen wir schon über Mazedonien, das die alten Römer „catena mundi“ – das „Ende der Welt“ nannten?
Wohl genau so wenig wie über Montenegro – das Land der Schwarzen Berge oder über Albanien, das unter Enver Hoxha jahrzehntelang abgeschottet vom Rest der Welt ein Schattendasein führte. Obwohl diese Länder nur 2000 Kilometer von uns entfernt liegen, sind es hinsichtlich unserer Reise-Erfahrungen wohl eher Lichtjahre. Andrea Wechsler machte sich mit dem Rucksack auf den Weg durch die drei Balkanländer, „durchwanderte“ sowohl deren Sprachen und Kulturen, als auch deren größtenteils noch unentdeckte Bergwelten. In ihren Reisereportagen berichtet die Autorin von lebendigen Begegnungen mit einheimischen Mönchen, Blaubeerpflückern, Roma-Kindern, Bergführern und Wanderern, Taxifahrern, Gastwirten, Sozialarbeitern und Schinkenproduzenten.