FR. 12.01. 20:00 Uhr – mit Radiophon, Ist das noch Hip-Hop und Rany

Drei Bands, ein langer Abend und viel laute Musik! Ist das noch Hip-Hop?, die Deutschrock-Band um Martin Rattke, feiert im mit harten Gitarren, tanzbaren Beats und messerscharfen Texten die Rückkehr zu ehrlichem handgemachten Rock mit Inhalten, die unter die Haut gehen. Nach einem gemeinsamen Konzert in der Kultufabrik Hoyerswerda und in Bautzen zum Miktival bahnt sich hier eine längere Zusammenarbeit zweier Dresdener Bands an.

Radiophon darf seinen Freunden und Fans mit dem Start ins neue Jahr den Mund in Vorfreude auf das bevorstehende Erscheinen ihres zweiten Albums wässrig machen. Das bekannte, feine Musik-Schaschlik aus Funk, Rock und Blues wurde nunmehr mit neuen Zutaten gewürzt. Hinzu kam eine ordentliche Portion Power, Groove und Spielfreude, was nicht nur an ausgiebigen Soloparts demonstriert wird.

RANY steht für deutsch/englische Musik. Irgendwo zwischen Soul, Groove, Acoustic, Pop, Rock und Jazz. Gesungen von dem deutsch/syrischen Singer/Songwriter Rany Dabbagh. Hauptaugenmerk liegt auf Spontanität, Lockerheit und Qualität. Schließlich lebt man nur einmal ♥

http://www.rany.band/

FR. 19.01. – 20.00 Uhr – THE RUSSIAN DOCTORS Mit Liedern Pratajevs, Wodka Bulbash und den Gästen Walissa Rabota und Boris Kreml im Gepäck

Es muss nicht sein, dass das Leben schlecht ist, weil schlechtes Leben nicht gerecht ist! So singen sie auf ihrem Album „Manchmal wenn der Durst kommt“ – und der kommt bei den Russian Doctors mit schnellen Gitarrenschritten. THE RUSSIAN DOCTORS, das sind Doctor Pichelstein, der schnellste Akustikgitarrist der Welt und Doctor Makarios, der seine Stimmgewalt ansonsten bei der Gruppe DIE ART trainiert. Zu ganz besonderen Anlässen verstärken sich die Herren Doctoren mit Freunden und Freundinnen, welche aus dem Werk Pratajevs lesen und schaurig schöne Geschichten um den großen russischen Dichter zum Besten geben. So und nicht anders wird es am 19.01.2018 in der Alten Feuerwache von Dresden Loschwitz sein, wenn Walissa Rabota und Boris Kreml alias Solvig Frey und Hans-Jürgen Scholz vom Leder ziehen. Kein Auge wird trocken bleiben, keine Kehle durstig und kein Glas leer.

PRATAJEV, der bekannteste der unbekannten Landlyriker, lebte von 1902 bis 1961 und ist noch immer für gut 90 % der Russian-Doctors-Texte verantwortlich. Pratajev feierte in seinen Gedichten das pralle Leben, ließ sich manches Schwein schmecken, tanzte mit drallen Schwesternschülerinnen und band sich Schlipse aus Lurch um den Hals. Er rauchte, er trank und ging auf die Jagd. Dies alles und noch viel mehr steckt in den Liedern der Russian Doctors. Seltsame Krankheiten, gefesselte Frauen und dicke Bäuche sind ebenso Thema wie rasierte Katzen und gebratene Ratten. Und natürlich der Schnaps! Wodka muss es sein: die von ihrem rührigen Tourmanager direkt aus Weißrussland importierte Marke BULBASH. Und wer nach einem Doctors-Abend denkt, das kann doch alles nicht wahr sein, dem sei mit einem Lehrspruch aus der Medizin geholfen: Wahr ist, was der Doctor spricht, alles andre glaube nicht!

SO. 28.01. – 20.00 Uhr – club|debil – Sunday Chillout

In Kooperation mit dem club|debil laden wir zum allmonatlichen Sunday ChillOut. Das Mitbringen eigener Tonträger mit definitiv untanzbarer Musik ist auf jeden Fall erwünscht. Ein Abend voller Obskuritäten in Sachen Klang, Ambient, Soundscapes, Fieldrecordings, Klangkunst, Hörbildern, Klangcollagen, und artverwandten Genres. Hier machst du besser das Ohr auf!

FR. 26.01. – 20:00 Uhr – Rapide Augenbewegungen – der geheime Filmclub

… andersartig, bizarr, surrealistisch, skandalträchtig, avantgardistisch, experimentell, künstlerisch …
Für ein Publikum, das der ewigen Konventionen müde geworden ist, das vielleicht denkt, alles gesehen zu haben. Der Oberfilmrat des geheimen Filmclubs präsentiert mit der monatlichen Reihe Rapide Augenbewegungen jeden letzten Freitag im Monat gemeinfreie Filmkunst, welche lustvoll seltsam und quer zu jeder Verschubladisierung steht.