26.8.2018 – STARGATE im Alten Bräustübel

Das Stargate ist die offene Türe zum Unbekannten. Es bildet eine Brücke zu ungeahnten Kulturen und Künsten und ist für seine teleportalischen Überraschungs Qualitäten bekannt. Einmal geöffnet befördert es Wundersames und nie zuvor Gehörtes wie Gesehenes ins Licht. Liebe Loschwitzer aufgepasst! Es ist endlich soweit! Das Stargate wird am 26.8.2018 im ersten Stock des Bräustübels von 14:00 – 16:00 Uhr aktiviert und transportiert die ungeahnten mannigfaltigen Talente aller Loschwitzer und DresdnerInnen direkt auf eine Bühne. Sie haben die einmalige Chance durch den Talente Tunnel zu reisen und Ungesehenes zu bestaunen!

Egal ob ein Witz, verblüffender Zaubertrick, das Lieblingsrezept, ein gesungenes Ständchen mit oder ohne instrumental Begleitung, Gedichtvorträge oder ein Karaoke Beitrag …. zeigen Sie das, was Alle schon immer mal gesehen oder gehört haben sollten! Eine professionelle Bühne steht für ihren individuellen Auftritt bereit. Seien Sie der Star für 10 Minuten im Rampenlicht und malen mit uns das bunte Gesicht dieses Viertels. Alle Loschwitzer, Dresdner und Gäste sind herzlich eingeladen, einen kleinen kreativen Beitrag auf der anderen Seite des Stargates zu präsentieren und das bunte Loschwitz sichtbar werden zu lassen!

STARGATE ist ein Projekt des e. Kunst- und Kulturverein Alte Feuerwache Loschwitz in Zusammenarbeit mit den Bewohnern, Akteuren und Gästen des Viertels.

Ausstellung: Heimat Loschwitz – Einheimische und Vielheimische am Elbhang / Ein Projekt von David Brandt (Fotos) und Cornelia Munzinger-Brandt / Bild: Gustav Roth © David Brandt

PROJEKT „HEIMATSTUBE BRÄUSTÜBEL“
Veranstalter: Bürgerinnen und Bürger vom Elbhang, auf eine Initiative von Christiane Filius-Jehne und Mona Scholz-Kluge hin

Einen Tag lang verwandelt sich das Bräustübel am Körnerplatz in eine „Heimatstube“. Um 10 Uhr wird die Ausstellung „Heimat Loschwitz – Einheimische und Vielheimische am Elbhang“ eröffnet – mit Porträts und Statements unterschiedlichster Interviewpartner*innen (Konzeption und Realisation: Cornelia Munzinger-Brandt und David Brandt) Im Anschluss gibt es bis 17.30 Uhr ein stündlich wechselndes Programm. In einem „Speeddating: Wer bin ich? Wer bist du?“ werden Tandems gebildet, die sich gegenseitig unter anderem erzählen, welche Orte für sie und ihre Familie im Leben wichtig waren und warum. Auf der Bühne in der ersten Etage gibt es (immer um „halb“) die Möglichkeit, die unterschiedlichen Lebensgeschichten dem Publikum vorzustellen. Ganztägig können die Besucher*innen an einem „Einbürgerungstest“ teilnehmen, mit Fragen zur Geschichte aber auch zu Fauna und Flora des Elbhangs. Zum Abschluss des Tages werden die Testsieger*innen feierlich zu Elbhangianer*innen“ gekürt. Parallel dazu wird ab 14 Uhr in einem Workshop unter der Leitung des Musikers Christian Hostettler eine Elbhanghymne komponiert. Hierzu sind alle eingeladen, die Spaß haben am Musizieren, Singen oder Texte-Dichten. Diese „Ode an den Elbhang“ wird zur „Elbhangianer*innenzeremonie“ uraufgeführt.

Na dann mach doch mit! An den Orten des Miteinanders

26 August 2018 – Save-the-date, wie man in unserer Partnerstadt Coventry sagen würde… An diesem Tag steht Dresden Kopf: Über 20 verschiedene Orte des Miteinanders werden von Künstlergruppen und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt mit ihren Ideen bereichert. Von Performances zu Yoga, von gemeinsamen Komponieren bis zum Einbürgerungstest: die Elbterrasse verwandelt sich in ein riesiges Spielfeld, der Waldspielplatz im Albertpark wird zum spirituellen Erlebnisort und das STARGATE im ersten Stock des Bräustübels schafft die Bühne für die ganz persönlichen 15 Minuten Ruhm. Allen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit ihrer Stadt – und der Frage, wie sich Dresden zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 weiterentwickeln könnte. Den frühen Abend krönt ein gemeinsames Picknick am Elbufer. Alle sind herzlich eingeladen!

Das komplette Programm folgt in Kürze unter: www.dresden.de/kulturhauptstadt

DISPLA(Y)CED – internationale Ausstellung auf Großflächenplakaten im Stadtraum Dresden / International Billboardexhibition Dresden City Centre

Das Ausstellungsprojekt DISPLA(Y)CED präsentierte im August 42 internationale künstlerische Arbeiten, welche formale, ästhetische und inhaltliche Auseinandersetzungen mit den Themen “display” und “displace” aufgriffen. Temporär waren dazu 36 Werke als Großflächenplakate im Stadtraum Dresden zu sehen und der urbane Außenraum wurde als Projektionsfläche für zeitgenössische Kunst (um)genutzt. Für jeden zugänglich und rezipierbar, forcierten die Arbeiten im Stadtraum eine gesellschaftliche Reflexion und unkonventionelle Wahrnehmung künstlerischer Strategien und nahmen  so im „billboard“ Format visuellen Einfluss auf den Alltag der Dresdner Stadtbewohner, konnten als Störstelle, Aufheller oder Denkanstoß interpretiert werden.

Aus ca. 400 internationalen Einreichungen wählte eine 6 köpfige Fachjury die teilnehmenden Werke aus, welche vom 8. – 18. August als Großflächenplakate in 356 cm x 252 cm im Stadtgebiet Dresden platziert wurden.

Jury: Manaf Halbouni (Künstler), Nils Hilkenbach (Kulturwissenschaftler), Holger Wendland (Projektkünstler, Publizist, Kulturmanager), Kristin Dittrich (Gründerin der Shift school for photography dresden, Fotografiespezialistin und Gründerin des f/Stop Fotografiefestivals in Leipzig, sowie des 040 – Kapselfestivals in Hamburg), Dr. Christine Bücher (Kunsthistorikerin) und Lucie Freynhagen (Projektinitiatorin / MA Galerie und Projektmanagement Alte Feuerwache Loschwitz, Künstlerin, Kuratorin/2014 Dresden Public Art View, 2016+17 International Topsellers, Mitgründerin und Leitung C.Rockefeller Center for the contemporary Arts).

Künstler: Alexander Endrullat, Andrea Böning, Andrea D’Arsiè, Andreas Ullrich, Anne Müller, Antje Seeger, Barbara Haiduck und Friedrich Dörffler, Daniel Hoffmann, Devadeep Gupta, Eric Mayen, Fares Garabet, Frauke Thielking, Jens Gerber, Jonas Lewek & Moritz Liebig, Lotte Dohmen, Ludwig Kupfer, Luc Saalfeld, Magnus Bjerk, Manuel Frolik, Markus Jäger & Onuk Bernhard Schmitt, Max Eulitz, Michael Merkel, Oliver Herrmann, Otto Snoek, Pit Kinzer, Samer Eid, Sergey Poteryaev, Siegfried Michael Wagner, Stephan Groß, Sung T ieu, Sven Bergelt, Sven Piayda, Tony Franz, Wael Al Wareeth, Yuri Mechitov, Yvonne Most

Gefördert durch die Stiftung Kunstfonds