30.07.2018 Livekonzert Susheela (Barcelona)

Am 30.07.2018 eröffnet die Ausstellung von Lars Frohberg und Karin Dorschner und zusätzlich zum Konzert von Hartmut & Andrea Dorschner (Saxophon, Harfe) haben sich Susheela aus Barcelona angekündigt! Das Trio spielt mit Handpan, Kora und Flöte eine akustische Reise in die Tiefen der Weltmusik. Der Ton macht die Musik! Eintritt frei!

https://www.youtube.com/watch?v=4PxDno5b658

Leonardo Trincabelli : Handpan ( Lupan Kurd 8 )
Binod Katuwal: Bansuri
Mark Lupescu: Kora

02.07.-22.07.2018 ERBLINDENDE BILDER“ … ein Phänomen, eine neue Kunst-Krankheit?

Detlef SchweigerEröffnung: Montag 02.07.2018 / 20 Uhr
Szenisches Gespräch zwischen Sybille Nütt und Detlef Schweiger

Bilder, die einst zur öffentlichen Beschau geschaffen worden waren, aber nie ausgestellt worden sind, seit über 20 Jahren gelagert in einem lichtlosen Depot, sind ungesehen von einer milchweissen Patina befallen worden oder haben diese selbst ausgebrütet in fortschreitender Erblindung, welche ihre einstigen originalen Bildoberflächen zunehmend uneinsehbar werden lassen. Erst dieses unwahrscheinlich erscheinende Phänomen zwingt den Bildautor, diese Bilder nun erstmals ins Tageslicht einer Ausstellung zu rücken, um eventuell klären zu können: Ist es eine neue Kunst-Krankheit, ein bakterieller Bildbefall, ein Anti-Kunst-Virus … oder gar eine von den Bildern selbst erzeugte Verschleierung als Protest gegen ihr bisheriges permanentes Ungesehen-Sein … ?

04.06.2018 – 24.06.2018 ALRUN reloaded

Eröffnung: Montag 04.06.2018 / 20:00 Uhr  Performance: Alrun Krauß und Hartmut Dorschner Rahmenprogramm: 09.06.2018 um 20 Uhr MATKA / container minds

Alrun Krauß, Tobias Köbsch, Kristof Grunert, Hartmut Dorschner, Constanze Deutsch, Philipp Gloger, Henriette Grahnert, Stefanie Busch, Franziska und Sophia Hoffmann, Anne Pöhlmann, Tim Kellner, Luc Saalfeld, Martin Kleinmichel, Martin Puppe, Friederike Curling-Aust, Sebastian Richter

Die Ausstellung „ALRUN reloaded“ vereint 15 ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin der Kreuzschule Dresden ab 1990 und setzt ihre künstlerischen Beiträge erstmals zueinander in Beziehung. Die 90er waren die Jahre unserer gymnasialen Oberstufe und – für einige – des Zivildienstes oder eines sozialen Jahres. Die meisten begannen in dieser Zeit eine Lehre oder fingen an zu studieren. Wie im Roman „89/90“ von Peter Richter beschrieben, war das Vakuum, dass dem Zusammenbruch der DDR folgte, der Pausenhof und Sportplatz unseres Alltags. Man ahnte oder wusste von den Unsicherheiten mit denen sich die eigenen Eltern und Lehrer konfrontiert sahen und verfolgte aufmerksam die politischen Kontroversen, die gesellschafts- übergreifend mit teils harten Bandagen geführt wurden. Wir mischten mit, engagierten uns in kirchlichen Gruppen oder der Antifa, spielten in Bands oder gründeten Ateliergemeinschaften. Es war eine Zeit, die geprägt war von gesellschaftlichem Umbruch, Aufbruch, Anomie sowie lebensweltlichen und kreativen Freiräumen. Die Künstlerin Alrun Krauß war in der Zeit Kunstlehrerin an der Kreuzschule Dresden und ist die personelle wie inhaltliche Klammer der Ausstellung „ALRUN reloaded“. Sie unterrichtete von 1986 bis 2004 an der Schule und ist untrennbar mit dieser Zeit und den einzelnen Biografien der beteiligten Künstlerinnen und Künstler verbunden. Sie war der Punkt im Koordinatensystem, den alle von uns früher oder später passierten. Mehr