AND THE LIVING IS EASY – Ludwig Kupfer / Ausstellungsansichten

Kunstprojekt „Wanted Candy“ und Performancegruppe BAKLAZAN (БАКЛАЖАН) zu Gast in der Galerie der Alten Feuerwache

Foto: Detlef Schweiger

FR 26.05. 18:00 – 20:00 Uhr
DIE TOUR DER FREIEN KLASSEN

DIE TOUR DER FREIEN KLASSEN

Das Netzwerk der freien Klassen an den deutschen Kunsthochschulen – gefördert durch das Zentrum für selbstverwaltete Lehre e.V. – organisiert eine Netzwerktour durch Leipzig, Halle (Saale) und Dresden.

Am Freitag den 26. Mai kommt die Tour in Dresden an, in der Alten Feuerwache Loschwitz. Hier sind wir mit dem europäischen Kunstprojekt „Wanted Candy“ (made in netherlands) und der Performancegruppe BAKLAZAN (БАКЛАЖАН) zu Gast in der Galerie der Alten Feuerwache.

„Wanted Candy“ bezeichnet ein Anfang 2017 angefangenes Projekt aus Holland, welches Gipsabrücke von Gesichtern von Künstlern aus ganz Europa (Holland, Deutschland, Ukraine, …) macht, um sie dann in geschmackvollen Zucker zu gießen. Es entstehen große „Lollys“, welche skulptural zusammengefügt und installativ präsentiert werden. In Dresden sollen neue Masken entstehen, die Ende 2017/ Anfang 2018 in einer großen Ausstellung, irgendwo in Europa präsentiert werden.

Die Performancegruppe BAKLAZAN (БАКЛАЖАН) – zu Deutsch: „Aubergine“ – ist ein wildes, sich ständig veränderndes Geflecht aus Menschen und Hunden. Angeführt und konzipiert wird die Gruppe durch БАКЛАЖАН, der „Direktor“ der Gruppe, ein Straßenhund aus Kroatien. Es ist nie vorauszusehen was geschehen wird, fest steht nur, dass БАКЛАЖАН begeistert von „Wanted Candy“ ist.

Programm:
23.Mai – 24.Mai, 10:00 – 16:00, Im Burghof der Kunsthochschule Halle, Offene Werkstatt, Wanted Candy, Performance
25.Mai, Leipzig, Happening
26. Mai, 18:00 – 20:00, Galerie der Alten Feuerwache Loschwitz, Abguss – Workshop & Performance

mehr Informationen unter: facebook.com/WantedCNDY

03.04.2017-23.04.2017 – GEFORMTER RAUM – Jacqueline Knappe

Eröffnung: Montag 03.04.2017 / 20:00 Uhr
Eröffnungsrede: Detlef Schweiger

Jacqueline Knappe hat eine Affinität zu Materialien, besonders Kunststoffen.

Sie nähert sich experimentell, muss es schneiden, bohren, fräsen, schmelzen, das Material zweckentfremden, um dann eine Technolgie zu finden, die diesem dennoch eigen ist. Dabei experimentiert sie solange, bis eine Variante der Verarbeitung gefunden ist, die sie in fast meditativer Eintönigkeit immer wieder anwendet, um damit einen morphologen Körper enstehen zu lassen, der vielleicht an Samenkapseln oder auch an Algen erinnert.

Durch die aufwendige Bearbeitung sind die gewählten Grundmaterialien nicht mehr wirklich erkennbar. Aber es ist nicht nur Plastik, was sie interessiert. So gibt es auch Formen aus Draht oder Ton. Da sie nicht aus dem Keramikhandwerk kommt, bricht sie traditionelle Bearbeitungstechniken auf, benutzt anderes Werkzeug, versucht neue Möglichkeiten der Formfindung, wobei sie zum Beispiel den Formenbau von Plastik auf Ton überträgt.